Schritt für Schritt marketingfit. Was heißt das?

machtwort-marketing-markenfindung

Du stehst unter akuter Zeitnot? Du arbeitest, was das Zeug hält? Du bist Experte oder Expertin in deinem Gebiet und brennst für das, was du tust? Das ist fein, denn sicherlich ist dies eine der Idealvoraussetzungen für eine erfolgreiche Selbstständigkeit.
Ich bin sicher, du hast an alles gedacht, aber vielleicht machst du dir gerade darüber Gedanken, woher deine nächsten Kund*innen denn kommen sollen. Bis Jahresende bist du eingedeckt, aber wie geht es ab Jänner weiter?

Hier ein paar Insider-Tipps zum Einsteigen ins Marketing für dich, damit du dir ‒ vielleicht über die ruhigen Weihnachtstage ‒ Gedanken darüber machen kannst, wie dein Marketing wirklich aufgestellt ist, abgesehen von Folder, “Homepage” und Visitenkarten, und was du vielleicht noch nicht zu 100 % bedacht hast. Nicht bedenken hast können ‒ aus Zeitnot oder einfach weil du der Überzeugung bist, dass Marketing für dein Business nicht wirklich wichtig ist. Ich behaupte ‒ sicher, wahrscheinlich geht es zunächst auch ohne.

Und es passt bestimmt auch nicht für alle. Aber stell’ dir einmal vor, du wirst, ohne einen Finger dafür krumm zu machen, weiterempfohlen? Was kann’s denn Besseres geben? Weiterempfohlen wirst du beispielsweise über Google MyBusiness mit einer Rezension. Es dauert einige Sekunden, um deine Kund*innen darum zu bitten. Und das sind Marketingmaßnahmen, die sehr effizient und einfach umzusetzen sind.

Hier ein Leitfaden für dich zum Nachdenken, Anhalten, Hinterfragen. Im ersten Artikel geht es um die Marke selbst. Viel Spaß.

_1. DEINE MARKE
Sagen wir, du hast eine wirklich, wirklich gute, ja zündende Idee für ein Business. Du entwickelst dein Produkt oder deine Dienstleistung, du steckst Herzblut wie auch eine Menge Zeit und Geld in die Entwicklung, bis du eines Tages fertig bist und auf den Markt gehst damit. Die ersten Schritte sind wirklich aufregend und ich kann dir gut nachfühlen, wie es dir geht.

Du freust dich über jede positive Reaktion und es beginnt richtig gut anzulaufen. Deine Tage füllen sich mit Aufträgen und du kannst dich wirklich nicht beklagen. Alles auf Schiene, das Business brummt.

Aber sagen wir, obwohl du ein wirklich cooles Produkt, eine sensationelle Dienstleistung anbietest, besetzt du jetzt keine ausgesprochene Nische. Dann wird dir früher oder später bzw. ‒ war er schon immer da ‒ der liebe Mitbewerb ins Auge stechen. Und der schläft ebenso wenig wie du selbst. Weil auch er oder sie will dasselbe wie du: ein Spitzenprodukt, eine Wahnsinns-Dienstleistung verkaufen …

Worauf kommt es also an, für wen entscheiden sich völlig Fremde, die dich nicht kennen (denn eine Zeit lang funktioniert die Neukunden-Akquise mit Netzwerken, Freundinnen und Freunden, Bekannten und Familie ganz gut …).

Cola oder Pepsi? Apple oder Samsung oder gar …? Römerquelle oder Vöslauer? Das sind fast schon Religionskriege, stimmt’s?

„Wir kaufen nicht, was wir haben wollen, wir konsumieren, was wir sein möchten.“ John Hegarty trifft es wohl ganz gut mit seinem Satz, denn er trifft zu: Es gewinnt nicht die Marke mit dem besten Produkt, mit der besten Dienstleistung auf dem Markt.

“You never get a second chance to make a first impression.” Das sagt uns Oscar Wilde.

Differenzierung heißt daher das Zauberwort. Du musst dich also “differenzieren”, dich abheben vom Mitbewerb und idealerweise auch einen “USP”, ein Alleinstellungsmerkmal finden. Gar nicht so leicht, denn Differenzierung hat verschiedene Gesichter.
Fang’ bei deinem eigenen Kaufverhalten an: Wem vertraust du mehr? Einem Generalisten, einer Generalistin oder einem Experten, einer Expertin?
Jemandem aus dem “unprofilierten” Mittelfeld? ‒ Mittelfeld heißt oft Mittelmaß. Willst du der teuerste Anbieter sein oder die beste Qualität bieten? Willst du der erste auf einem Gebiet sein oder gibst du dich mit dem zweiten Platz zufrieden? Und welche Marke setzt sich schlussendlich durch? Die Beste? Die mit dem höchsten Grad an Service?

Ich muss dich enttäuschen. Die Marke, von der alle glauben, sie sei die Beste, setzt sich durch.

Also ist ein guter Weg dahin, zu einer “überlegenen Qualitätseinschätzung” zu gelangen. Die Kundinnen und Kunden kaufen ein Gefühl, einen Nutzen, eine bestimmte Qualität.

Das heißt, du spezialisierst dich in einem Bereich, in einem Segment, in einer Nische. Oder du übernimmst schlicht und einfach die Marktführerschaft.

Leichter gesagt als getan … aber wer erinnert sich schon an den Zweitplatzierten in einem Grand Prix-Rennen? Bei der Schiweltmeisterschaft? Und so wie im Sport ist es auch in der Wahrnehmung von Marken.

Apropos Wahrnehmung: Allein mit der Absicht, etwas zu positionieren, ist es nicht getan.

Hier geht es darum, diese Idee in die Köpfe der Kund_innen zu bringen. Und hier ist Kreativität gefragt, nicht nur das Wissen um den Mitbewerb und wie er es macht. Finde deinen ganz eigenen Stil, wie du deine Marke am besten servierst. Diese ganzen Gedanken solltest du nun ordnen und dir überlegen, inwieweit du das auf deine Marke umlegen kannst.

Hast du eine “einfache” Idee gefunden, kannst du diese in einem Satz für jemand völlig Fremden formulieren? Formuliere nur für dich einfach einmal den Nutzen, den dein Business für deine Zielgruppe hat ‒ in nur einem Satz. So einfach und klar wie möglich.

Also die erste Aufgabe für dich, formuliere den Nutzen für deine Zielgruppe in einem Satz: Ich heiße xy. Ich helfe (deine Zielperson) dabei, (deinen Nutzen).

In meinem Fall lautet dieser Satz:
Ich heiße Daniela Kraincic. Ich helfe Selbstständigen und Einzelunternehmen dabei, Schritt für Schritt marketing- & onlinefit zu werden. So, und jetzt du!

Zusammengefasst gibt es 5 Schritte, die dich zum Markenerfolg bringen:

1. Du lernst dein Umfeld, deinen Mitbewerb kennen.
2. Du hast ein tolles Produkt / eine tolle Dienstleistung ‒ finde dazu eine (einfache) Idee, um dies zu positionieren.
3. Dein Produkt ‒ das sicher spitze ist ‒ braucht nun einen “Nutzen”. Kommuniziere nicht, wie du es machst, sage allen,
was es ihnen nützt, was der Vorteil ist. Welches Gefühl sie dann haben, wenn sie es kaufen.
4. Jetzt musst du deine Idee ‒ besetzt mit einem Nutzen ‒ umsetzen! Sage es allen und nutze dafür genau die Kanäle, wo sich deine Zielgruppen vermeintlich tummeln.
5. Intensive, konsequente und kontrollierte Kommunikation, Werbung, PR, und dies on- und offline, werden dich nach und nach bekannter machen und die Suchmaschinen werden dich zu lieben anfangen, je eher du bereit bist, den Regeln, die in der digitalen Kommunikation herrschen, zu folgen.

Die Zukunft deiner Marke hängt heute mehr denn je von einer erfolgreichen Positionierung ab. Finde deinen unverwechselbaren Fußabdruck, deinen Stempel, deinen USP und hebe dich aus der Masse, aus diesem “Overflow” an Angebot hervor.

Nimm’ dir die Zeit und denke intensiv darüber nach, ob du dich wirklich schon ausreichend mit deiner eigenen Marke auseinandergesetzt hat. Oder vielleicht willst du die bestehende Marke neu ausrichten oder erweitern? Selbes Spiel.

Ich freue mich, wenn du mir deine Gedanken zu Positionierung, Markenfindung, Zielgruppenfindung, … schickst. kraincic@machtwort-marketing.at

Hab’ feine Marketinggedanken!

Liebe Grüße von
Daniela

PS: Nutze das Gratis-Strategie-Gespräch, um deine Marke kritisch zu hinterfragen und eventuell neu auszurichten. Hol’ dir Feedback und frage mir ganze 60 Minuten zu deiner Marke, zu Positionierung uvm. Löcher in den Bauch.

Schreibe einen Kommentar

Ähnliche Beiträge