Die ersten Monate als Unternehmerin. Was für eine Achterbahn!

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52,1 % der Ein-Personen-Unternehmen in 2018 waren Frauen. Die Motive, in die Selbstständigkeit zu gehen und ein Unternehmen zu gründen, waren mehr Unabhängigkeit zu erreichen und eine flexiblere Zeiteinteilung zu haben.

Da kann ich mich durchaus anschließen bei dieser Motivation. Wie es mir in den ersten Monaten nach der Gründung ergangen ist und wie ich die “Transformation” von der ArbeitNEHMERIN zur UNTERnehmerin geschafft habe, das liest du hier …

 

Mein Beruf als Marketing-Managerin und zuvor als Dolmetscherin und Übersetzerin brachte es naturgemäß mit sich, dass ich Themen, Budgets, zeitliche und personelle Ressourcen eingehend plane, natürlich auch längerfristig. Selbstorganisation vorausgesetzt. So weit, so gut.

Und so, als das Gründungsdatum feststand und ich alles “unter Dach und Fach” hatte, sprich Businessplan samt Budgetplanung, hat mich an sich kaum ein Umstand richtig überrascht. Ich meine, was Planung betrifft. Und doch …

… war es ein ganz schöner “Canossagangin den ersten paar Monaten, auch wenn dieser nicht erniedrigend war für mich wie einst der echte Canossagang vom römisch-deutschen König Heinrich IV zu Papst Gregor VII zur Burg Canossa. Aber 3 Tage lang kniend um Einlass flehen musste ich nirgendwo, …

Doch Buchhaltung, neue Kundinnen zu finden, die zu mir passen, spezialisierende Weiterbildungen zu absolvieren und schöne Netzwerkveranstaltungen von ‒ na ja ‒ wichtigeren zu unterscheiden und zu besuchen ‒ oder auch nicht! ‒, das erforderte dann doch einen kleinen Umdenkprozess mit dem einen oder anderen Aha-Effekt. Und so ist dem anfänglich drohenden Übermut, weil ‒ “ich reiße alles nieder ‒ das geht schon, das schaffe ich schon” und den darauf folgenden gelegentlichen “Downs” dann doch etwas Gelassenheit gewichen, denn: “Ich kann es mir ja jetzt selbst einteilen, ich mache es ganz so, wie ich glaube, dass es gut für mich ist.” YES!!! I can.
Und da ist er wieder, der eine Grund von vielen, warum man sich selbstständig gemacht hat …
Erst, als es mir langsam aber sicher zu dämmern begann, dass “das Pensum” ein richtig hohes ist und ohnehin alles “passt”, weil das Feedback durch die Bank nett und sogar super gut ist, ging mir der berühmte Knopf auf. Ich kann es mir SELBST einteilen! Also eines nach dem anderen und auf geht’s.

Wichtiges Learning in jedem Fall: Nicht andauernd die Leistung an der dafür eingesetzten Zeit bemessen, … und hinterfragen, wie viel ich an jenem Tag nicht geschafft habe. Denn es war und ist definitiv und immer ‒ genug! Wichtig ist, sich Meilensteine zu legen, UND diese auch bewusst zu feiern!!! Das tue ich ab jetzt, ich schwör’s;) Denn das ist mindestens genauso wichtig, wie so manches Ziel schon “vor der Zeit” erreicht zu haben. Ach wir Frauen, oder?

Also: Halte definitiv fest, wie viel du SCHON geschafft hast, und feiere es! Feiere viele kleine Schritte, die großen detto, und die Meilensteine sowieso! Und auf einmal geht alles “witzigerweise” und auf einen Schlag viel einfacher, unbeschwerter … entspannter. Angekommen, um zu bleiben;)

Mich würde interessieren, wie du es geschafft hast, zu fokussieren und mit dem Wichtigen zuerst raus zu gehen. Wie legst dues an? Was machst du zuerst? Genauer Tagesablauf oder lenkt das eine oder andere Telefonat dann schon mal ab? Immer am Limit oder sowieso go with the flow? Geht doch;) Was hat die denn?

Schreib’ es mir, ich sammle deine Info an mich gerne, und gehe darauf gerne in meinen nächsten Artikeln ein. kraincic@machtwort-marketing.at

Feine Marketinggedanken für dich!
Liebe Grüße von Daniela

PS: Damit du ‒ im Marketing ‒ nicht wie ein Schiffchen hin und her schwankt, nutze mein Angebot zu einem ersten Gratis-Strategie-Gespräch. Mobil: 0660 / 2100 285 Immer gerne für ein Pläuschchen bereit!

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